Warum?
Die nötige Infrastruktur ist als Rahmen wichtig, damit sich die Kinder wohl fühlen. Dabei beschränken wir uns auf Renovationen und Anschaffungen, die für die Häuser der Grossfamilien dringend nötig sind, denn Luxus können und wollen wir uns nicht leisten.
und wie?
- Kleiderkammer einrichten ... damit man den Ueberblick nicht verliert und alles sauber aufbewahrt wird
- Waschmaschine ersetzen ... die alte x-mal geflickt und läuft doch nicht bestens
- Holz hacken und versorgen ... damit man im Winter genug zu heizen hat
- und das jüngste Projekt? Umbau des Schweinestalls vom Haus 4 in ein Kinder- und ein Gästezimmer.
Warum?
Das Kinderhaus 4 in Zabrani wurde 1927 gebaut und immer wieder teilrenoviert. Im Jahr 2012 beschlossen wir, einen grösseren Umbau vorzunehmen, um den Kindern einen Aufenthaltsraum zu schaffen, in dem gelernt, gebastelt, gespielt oder einfach nur Gemeinschaft gepflegt werden kann. Ausserdem sollte ein neues Bad dazukommen.
Es war damals ein Raum, wo früher noch Schweine hausten – die erste Planung sah vor, daraus zwei Räume zu gestalten, damit auch Volontäre untergebracht werden können. Beim Ausmessen wurde aber schnell klar, dass dies sehr, sehr eng würde. Die nächste Idee kam auf – warum machen wir nicht einen ganz neuen Anbau rechts an den Stall?
So nahm das Abenteuer Umbau seinen Lauf - Details können in den Kiru News 2013 nachgelesen werden. Es war sehr spannend, sehr lehrreich und verlangte die höchste aller Künste - die Quadratur des Kreises - mit dem zugesagten Geld alles zu realisieren.
Und kaum hatten wir den Umbau realisiert - eigentlich für die Grossfamilien gedacht - gab es Probleme mit der Weiterführung der Grossfamilie (Betreuer / Behörden). So haben wir kurzerhand ein neues Projekt daraus gemacht ... die KITA.
Was wollen wir damit erreichen?
- Die Kinder mehr zum Spielen, Basteln, Gemeinschaft pflegen animieren.
- Platz für Volontäre schaffen.
- separate Räumlichkeiten für Hausaufgaben, Spielen, Basteln, Musik
- Mit den zugesagten Mitteln möglichst viel und qualitativ gut realisieren.
Das Pferd ist in den ländlichen Gegenden immer noch Transportmittel Nr. 1
Warum?
Wenn es mit den Kindern zum Schwimmunterricht in das etwas weiter entfernte Städtchen gehen soll, wenn ein Ausflug geplant ist, der nicht gerade vor der Haustür stattfinden soll, wenn es in die weiter entfernte Kantonshauptstadt zum Baumarkt oder Grosshandel gehen soll, dann war es bisher immer eine umständliche Sache - je nachdem mussten Privatautos mühsam organisiert werden oder es konnten nicht alle mit.
Mit Hilfe der NAK Humanitas haben wir zwei Gebrauchtwagen anschaffen können - Kinder und Betreuer sind glücklich!
In der Galerie noch ein paar romantisch anmutende Bilder mit Pferdewagen - für uns ein verklärtes Bild in die Vergangenheit, für die Rumänen teilweise noch immer harte Wirklichkeit.
Was wollen wir damit erreichen?
- Schnellerer und einfacherer Transport von A nach B
- Möglichst vielen Kindern gleichzeitig einen Ausflug ermöglichen
- Grösseres Transportvolumen von z.B. Baumaterial oder anderem Bedarf
- Mühsames Organisieren von Privatfahrzeugen entfällt
Eine klare Frage
| Fahren macht doch einfach Spass! |
Ein Kind
Warum?
"Ferien" auf andere Art machen? ... als Hilfe vor Ort? Also ehrlich - mit Ferien hat so eine Hilfe vor Ort nichts zu tun.
Aber wäre das so abwegig? Anstatt der üblichen Ferien macht man Praktikum (oder schöner gesagt - ein Volontariat) - bringt sich in ein Sozialprojekt ein, lernt die Zu- und Umstände im fremden Land aus erster Hand kennen, hilft in den Grossfamilien den Alltag (und ein wenig mehr) bewältigen. Unter dem Strich bleibt nur Positives - selbst viel erlebt, erfahren, für einige Zeit das Leben aus einer anderen Perspektive betrachtet, für andere eine tatkräftige und wertvolle Hilfe gewesen.
Wie?
- Erziehungsarbeit unterstützen (mit den Kindern spielen, etwas unternehmen)
- In der Hauswirtschaft mithelfen und in den Gärten werkeln
- Kleinere Reparaturen erledigen
- Auch ohne rumänische Sprachkenntnisse möglich - hier empfehlen wir eine Aufenthaltsdauer von mindestens drei Monaten. Es braucht eine gewisse Zeit, bis man sich in der Umgebung und in einer fremden Kultur zurechtfindet; falls Sie jedoch rumänisch verstehen und leidlich sprechen können, kann die Zeit entsprechend verkürzt werden.
- Ausgebildete Handwerker können uns mit einem Kurzeinsatz bei kleinen Sanierungsarbeiten unterstützen. Sagen Sie uns einfach, wieviel Sie Ihrer kostbaren Zeit einsetzen möchten und wann es Ihnen am besten passt.
Wie funktioniert es? Was bieten wir Ihnen? Was bieten Sie uns?
- Informationen / Organisation sowie begleiteter Aufenthalt in Absprache mit unserem Verein
- Kost und Logis werden durch unsere Gastfamilien offeriert
- Auf Wunsch schriftliche Bestätigung des Praktikums (Nachweis)
- Mitarbeit in unseren Grossfamilien auf ehrenamtlicher Basis
- Sie sind bei guter Gesundheit und sind selbst für die notwendigen Versicherungen besorgt
- Reisekosten werden durch Sie gedeckt (evtl. Mitfahrgelegenheit oder in Härtefällen teilweise Uebernahme der Reisekosten)
noch Fragen?
Dann rufen Sie uns doch einfach an. Oder schreiben uns per Mail {info(at)kiru.ch}. Oder per Post. Oder per Kontaktformular!
Weihnachtsgeschenke und Musizieren bei bedürftigen Familien
Wie jedes Jahr zu Weihnachten, haben wir auch im Jahr 2019 wieder viele Kinder und Familien mit Weihnachtsgeschenken beglücken dürfen. Dies ist jedes Jahr ein wunderschönes und emotionales Erlebnis.
In Rumänien ist es Tradition, dass Kinder und Erwachsene, in kleinen oder grösseren Gruppen, von Haus zu Haus ziehen, um Weihnachtslieder vorzutragen. Eine sehr schöne Tradition, welche viel Freude in die Familien bringt.
Bei den armen Familien und bei den Roma geht kaum jemand vorbei. Also sind wir zusammen mit Kindern vom Kinderheim zu diesen Familien gegangen und haben bei ihnen zuhause Weihnachtslieder vorgetragen. So konnten wir in diesem Jahr für die von uns unterstützten Familien und auch anderen Familien noch zusätzliche Freude vermitteln




